In eigener Sache: Rettet meine Stadt!

Ich schäme mich für dieses System, welches das Land der Dichter und Denker allmählich zerstört.

Ich schäme mich dafür, dass die Maßstäbe in diesem Land nicht mehr stimmen und dadurch Kulturgut zerstört wird.

Ich schäme mich dafür, dass es in diesem Land finanzielle Mitteln für belangloses unteres Mittelmaß im Überfluss bereitgestellt, während für Kultur gestrichen wird und man somit ganze Regionen veröden lässt.


Worum geht es?

Nun, ich versuche es, in kurzen Worten zu fassen: Ich lebe in meiner Wahlheimat Trossingen External link, einer Kleinstadt in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, seit über dreißig Jahren. Obwohl Trossingen eine Kleinstadt mit ca. 15.000 Einwohnern ist, ist sie auf der ganzen musikalischen Welt bekannt und wird auch mit Recht Musikhauptstadt genannt.

Die Hochschulstadt Trossingen ist Sitz einer staatlichen weltweit bekannten Musikhochschule, der traditionsreichen und auf der ganzen Welt bekannten Musikinstrumentenindustrie Hohner, sowie verschiedener überregionaler musikalischer Einrichtungen und Verbände. Mehr dazu u. a. in Wikipedia External link.

Abgesehen vom hohen kulturellen Niveau ist die Musikhochschule eine der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren der Stadt und der Umgebung. Wir haben ständig Musikstudenten aus der gesamten Welt, die das Bild der Stadt positiv prägen – sie tragen nicht nur den guten Ruf der Stadt und der Region in die ganze Welt hinaus, sondern sie wirken auch als Kultur- und Wirtschaftsmultiplikatoren. Mehr zur Musikhochschule u. a. in Wikipedia External link.

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GEZ begründen die „mediale Diktatur“

René Ketterer Kleinsteuber
Am 25. Februar 2013 wurde ich von der Schwäbischen Zeitung interviewt. Dabei ging es um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die GEZ bzw. den Beitragsservice.



GEZ begründen die „mediale Diktatur“
René Ketterer kämpft gegen die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

 
TROSSINGEN / sz Öffentlich-rechtliches Fernsehen und die angeschlossenen Radiosender werden durch Gebühren finanziert. Seit einiger Zeit muss jeder Haushalt pauschal dafür zahlen. Der Trossinger Unternehmer Rene Ketterer kämpft dagegen an. Unsere Redakteurin Sabine Felker hat sich mit ihm darüber unterhalten.

SZ: Nutzen Sie Radio und Fernsehen?

Ketterer: Ja, aber darum geht es nicht, denn ich möchte frei entscheiden, was für Medien und wie viel davon ich konsumiere. Dafür bin ich grundsätzlich bereit, für interessante Angebote auch entsprechend zu bezahlen. Die jetzige öffentlich-rechtliche Planwirtschaft möchte ich aber keineswegs mitfinanzieren.

SZ: Sie engagieren sich gegen die Änderung der GEZ-Gebühren. Was genau bemängeln Sie?

Ketterer: Eine Änderung der Finanzierung steht ganz am Ende eines langen, aber notwendigen Prozesses. Zunächst möchte ich eine gesamtgesellschaftliche Diskussion anstoßen, die sich mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk im 21. Jahrhundert auseinandersetzt. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk war sicherlich bis Mitte der achtziger Jahre wichtig und richtig. Das war die Zeit vor den Privaten und lange vor dem Internet als Massenmedium. Seitdem ist aber weit über ein Vierteljahrhundert vergangen: Wir haben heute eine vollkommen geänderte Medienlandschaft, bestehend aus vielen privaten Radio- und TV-Sendern, unzähligen Zeitungen und Zeitschriften und dem unerschöpflichen Internet.

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Allein gegen die GEZ: Wie ein IT-Spezialist zum Staatsfeind Nr. 1 wurde

René Ketterer Kleinsteuber

 

Anlässlich der Einführung des Rundfunkbeitrages zur Finanzierung des öffentlich-rechtliche Rundfunks und des immer größer werdenden Protestes hat mich die "Deutsche Wirtschafts-Nachrichten" interviewt. Daraus entstanden insgesamt drei Artikel, die ich hier gerne vorstellen möchte.

 

Allein gegen die GEZ: Wie ein IT-Spezialist zum Staatsfeind Nr. 1 wurde

In Trossingen leistet ein IT-Fachmann unerbittlich Widerstand gegen die GEZ: Mit einem einfachen Schild hat er sich die Gebühren-Eintreiber bisher vom Hals gehalten. Er sagt, dass die Gier des Apparats die öffentlich-rechtlichen Sender zu Fall bringen wird. Nun will er seinen Beitrag zum Sturz des Imperiums leisten.

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ARD: „Wer sich nicht an die Netiquette hält wird ausgeschlossen“

Die Sprecherin der ARD, Ilka Steinhausen, sieht keine Verbindungen zwischen einer mysteriösen Website, die GEZ-Kritiker beschimpft, und der ARD.

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Zwangsgebühr: „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist gefährlich“

René Ketterer Kleinsteuber kämpft gegen die neue Rundfunkgebühr. Er glaubt, dass sich die Sender viel zu weit von ihrem ursprünglichen Auftrag wegbewegt haben. Bereits 30.000 Unterschriften gegen die GEZ-Nachfolge hat er gesammelt. Und er will mehr.

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Diskutieren Sie über das Thema in unserem Forum mit. External link

 

Zensur und "mehr" auf der ARD-Facebook-Seite

Es ist nun mehr als eine Woche her, seitdem die Internetgemeinde und insbesondere Facebook-Anwender begonnen hatten, ihren Unmut auf der Facebook-Seite der ARD zu äußern. Darüber haben nicht nur wir berichtet, sondern auch die großen Zeitungen der Republik. Der Grund dafür, dass dieser Vorgang ein so großes mediales Interesse fand, lag u. a. am misslungenen Versuch vom WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn, durch einen Artikel den Rundfunkbeitrag zu rechtfertigen, indem er ihn sogar als "Demokratie-Abgabe" bezeichnete. Dieser Artikel sorgte für einen beispiellosen Protest, der immer noch anhält.

Falls Sie unseren vorigen Artikel "Shitstorm auf ARD-Facebook-Seite - Rettungsversuch des Herrn Schönenborn" noch nicht gelesen haben, empfehlen wir Ihnen dessen Lektüre, bevor sie mit diesem Artikel fortfahren.

Wir haben uns vom Anfang an an der Diskussion auf der Facebook-Seite der ARD beteiligt, in dem wir uns selbstverständlich stets an den Verhaltensregeln – auch Netiquette genannt – hielten. Leider verlief die Diskussion ziemlich einseitig: Während die Facebook-Nutzer immer wieder berechtigte Fragen stellten, antwortete die ARD, wenn überhaupt, lediglich mit Standardfloskeln oder sie teilte den Anwendern mit, sie würde die Fragen an die Redaktion weiterleiten.

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Shitstorm auf ARD-Facebook-Seite - Rettungsversuch des Herrn Schönenborn

Der Unmut über den Rundfunkbeitrag entlud sich am 22. Dezember auf der Facebook-Seite der ARD in Form eines sogenannten "Shitstorm". Alle Bemühungen der ARD, die Gemüter zu besänftigen, blieben erfolglos. Nun startete die ARD einen weiteren Versuch, indem sie einen Artikel von Jörg Schönenborn auf ihrer Internetseite veröffentlichte. Dieser Artikel hatte allerdings nicht die erhoffte Wirkung und empörte die Rundfunkbeitragszahler noch mehr.

Am 22. Dezember nahmen die Kritiker des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einen Facebook-Artikel über Plüschtiere (Die Plüschtier-Connection - Schlaglicht External link) als Anlass, ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen.

Daraufhin sah sich die ARD genötigt, einen neuen Beitrag zu eröffnen, um den Unmut der Facebook-Gemeinde zu kanalisieren (Was ändert sich mit dem neuen Rundfunkbeitrag ab 2013? External link). Binnen weniger Stunden schrieben die empörten Facebook-Nutzer um die tausend Beiträge, während ihr Ton immer heftiger wurde. Die ARD versuchte lediglich ein paar Male den Verlauf zu lenken, ohne sich jedoch auf eine Diskussion einzulassen, indem sie auf die bekannten Artikel der Seite rundfunkbeitrag.de verwies. Diese Sturheit und die fehlende Dialogbereitschaft machte die Empörung der Facebook-Anwender nur noch größer.

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