Zur Farce mutiert – Rundfunkgebühren bleiben bis 2014 stabil

Ich las den Bericht Rundfunkgebühren bleiben bis 2016 stabil External link (Anm.: es muss bis 2014 heißen – hier hatte die Nachrichtenagentur einen Fehler gemacht) auf der Seite quotenmeter.de External link und traute meinen Augen nicht. Darin ist zu lesen, die KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten External link) bescheinige in ihrem Bericht, dass die monatlichen Rundfunkgebühren auch mit der neuen Haushaltspauschale stabil bleiben können. – Die ARD sei zufrieden...

Ich fragte mich ganz automatisch, fast reflexartig: "Wer oder was ist diese KEF und ist sie wirklich unabhängig?"

Als ich mit der Lektüre des Berichtes fertig war, ergriff mich eine innerliche Wut: Was für ein Märchen wird uns hier wieder erzählt? Es wird von Sparen gesprochen und im gleichen Atemzug, dass die Ziele nicht einmal annähernd erreicht wurden – dann wurde eben falsch oder gar nicht gespart!.

Ich könnte darüber lachen, aber wenn man durch die von den öffentlich-rechtlichen Medien aufgebaute Nebelbank hindurch sieht, ist es nicht mehr lustig – Ein ganzes Volk wird kollektiv für dumm gehalten: Ab 2013 zahlen auch bis heute befreite Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung. Ab 2013 zahlen auch diejenigen die volle Gebühr, die bis heute nur Radio hatten. Ab 2013 zahlen zusätzlich diejenigen, die keinerlei Geräte haben. Jeder Haushalt die volle Gebühr. Und nicht genug damit: Die Wirtschaft wird überdurchschnittlich belastet, obwohl bereits jeder Haushalt zur Zwangszahlung verdonnert wird.

Und jetzt erzählt man uns, die Gebühren würden bis 2016 stabil bleiben – Was für eine Frechheit, denn abgesehen von der fehlenden Legitimation, solche Zwangsgebühren zu fordern, müssten diese ab 2013 sogar sinken!

Und so wird das Volk wieder eingelullt: "Seht ihr, wie gut wir sind! Bis 2016 erhöhen wir die Gebühren nicht..."

Merkt das keiner?

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